Feedbacks von Mailordern & Fanzines zur "the taste of rust" 10inch

"Woha... es hat mal wieder gut zwei Minuten gebraucht, bis ich anhand des Crust-mäßig geschriebenen Schriftzug des Bandnamens entziffern konnte, um welche Band es sich hier handelt. Ich befürchtete daraufhin, dass eine schlimm grunzende Band meine Ohren ficken will... und wurde dann doch eindeutig positiv überrascht! KSM40 stammen aus Köln und sind bereits seit 2005 dabei die hiesige Hyperspeed-Crust-Szene auf Trapp zu halten. Die 13 Songs auf dieser 10" sind richtig gut im Studio aufgenommen worden, wobei die drei Leute aus der Band ein Maximum an Schnelligkeit auf die Magnetbänder gebannt haben. Mir gefällt an KSM40 vor allem, dass der Sänger in keiner Phase grunzt. sondern sich "lediglich" seine eigene Stimme aus dem Hals schreit. Gleiches schweres Kaliber wie zb. bei SEEIN´ RED aus Holland. Mir gefällt das sogar richtig gut, was die Herren KSM40 hier vom Stapel lassen. Die 10" ist auf 500 Stück limitiert und dürfte wohl recht zügig unter die Leute gebracht werden, zudem liegt auch noch ein Download-Code anbei, damit auch die Digital-Freaks auf ihre Kosten kommenDie Musik der 10" ist richtig schnell und hart und kommt mit wenig Abwechslung aus. Never change a winning sound, würde ich meinen! Helge"

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Dremufuestias.de (22.05.2011)

"Die sympathische Trümmerkapelle aus Köln ist zurück und hat ihre erste eigene Vinyl Veröffentlichung im Anhang. Das 10” große Stück Musik beherbergt auf seinen Rillen 14 Minuten Musik unterteilt auf 14 Stücke und 2 Seiten. Der eigentlich für die drei KSM40 Jungs typische Humor ist hier nur noch stellenweise zu entdecken und es dreht sich diesmal textlich eher um Persönliche Scheiße. Dadurch wirkt die Platte auf mich etwas wichtiger als die vorherigen Veröffentlichungen. Trotzdem wird immer noch dem Oldschoolgaming eine Liebeserklärung in feinster Thrashcore Art gemacht (“A Link to the past”) wie auch schon auf dem wunderschönen Cover das beim ersten Anblick eines von Millionen Crustcovern sein könnte. Bei einem näheren Blick erkennt man nicht nur Sonic mit dazugehöriger Robotwespe und einen SNES Controller sondern auch noch die Krabbe und Lufti aus Secret of Mana. NERDS! Von dem Song “Rock Paper Scissors Spock Lizard” ganz zu schweigen (wer es nicht weiß dabei handelt es sich um Schere, Stein, Papier das durch die Komponenten Eidechse und Spock spannender gemacht wurde, wirkliche Nerds wissen auch hier woher es stammt). Es wurden auch zwei ältere Songs neu im eigenen Studio aufgenommen und so werden Fans sich sehr über neue Versionen von “KSM40 bleibt!” und “S.I.R.”. Die Backing Vocals stammen übrigens von dem mächtigen “EILTANK”.
The taste of rust ist KSM40 bisher ins sich schlüssigste Release und gleichzeitig auch noch der persönlichste. Freunde des rasanten Hardcorepunks sollten zugreifen! Das Ding ist limitiert auf 500 Stück und Handnummeriert."

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Bierschinken.net (14.05.2011)

Das "heftigste Dreigestirn Kölns" (gefällt mir die Bezeichnung, sag ich jetzt immer!) hat wieder zugeschlagen. Und zwar direkt heftig. Hinsichtlich der bisherigen Diskografie und der üblichen Länge des KSM-Liedguts kann man hier wohl von einem Album sprechen. Dreizehn Stücke auf einer 10" mit etwas über vierzehn Minuten Spielzeit gibt es hier. Alle Stück wurden neu eingespielt, auch bereits Bekanntes wie "S-Bahn Surfen", "KSM40 bleibt" oder das grandiose "Stupid Inked Radishpicker", das liebevoll Stellung zum Hartejungs-Dresscode und zur Gerde-Kante-Haltung bezieht. Die Platte kommt im bisher besten Soundgewand der Kölner daher. Es rappelt und scheppert immer noch, aber insgesamt ist der Klang differenziert und satt. Langsame Stücke gibt es selbstverständlich nicht, dafür wird wieder abwechselnd auf Ripuarisch oder Angelsächsisch gesungen. Nein, geschrien natürlich! Musikalisch bleibt KSM40 Hardcore mit Punkflair. Kurze Stücke, korrekte Botschaft! Inhaltlich ist wieder alles dabei von persönlichen Miseren ("The Taste of Rust", "Die Welt ist intak") bis Weltschelte ("Im Gleisbett", "Steinbesser"). Aber auch der Lieblingskonsole der wirklich coolen Typen wird von den Nintendo-Punx gehuldigt ("A link to the past"). Nintendo ist auch das Stichwort für das Cover-Lob: Wähnt man sich bei erster Betrachtung des Retiez-Meisterwerkes noch vor krustiger Kunst, fallen auf den zweiten Blick die Liebevollen Details auf, die von Klempner-Pilzen bis zu S-NES-Controllern reichen. Wirklich Groß! Gut, dass es den Klüngel gibt! Insgesamt eine abwechslungsreiche Platte die gleichzeitg die gewohnte Abrissbirne und das inhaltlich hohe Niveau von ernst bis traurig und von wütend bis lustig bietet. "Short Attention Span Punk" könnte als augenzwinkernde Bandhymne durchgehen, während das grandios betitelte "Auge Herz Hals Maul" auf den ersten (noch herauszubringenden) Anit-Kuschlerock-Sampler gehört. Sowas wie "Hits" sucht man hier vergebens, aber wer sowas sucht ist bei KSM40 auch an der falschen Adresse. Dafür entfalten sich Stück wie das überragende "Durchs kleine Glas betrachtet" bei sorgfältiger Textlektüre und aufmerksamer Zuhörung zu wahren Perlen. Gut, dass KSM40 bleibt! Chris Crusoe 05/2011

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Punkrockers Radio (05.05.2011)

"Leider viel zu selten bringen Bands noch 10-Zoll EPs raus. LPs, klar, Singles auch immer gern, aber 10-Zöller sind doch echt rar geworden. Umso größer die Freude über die neue KSM40 namens "the taste of rust". Dazu sympathischerweise in allerfeinster DIY-Manier präsentiert. Sympathiepunkte gibts also schonmal vorab. Musikalisch gibts, wie von den Kölnern gewohnt ein ordentliches Brett, wer braucht schon Bremsen? Irgendwo im Spannungsfeld zwischen Hardcore und Punk gibts 13 Songs (auf 'ner 10", ja, rechnet mal nach) in extrem gut passender Produktion. Textlich was düsterer als die Sachen, die man sonst so von KSM40 gewohnt sein mag und vor allem stellenweise sehr persönlich. Ich hab ja immer Respekt vor Leuten, die ihre Seele so in die Öffentlichkeit stellen (dazu auch die Linernotes am Ende des Booklets lesen) und es passt hier einfach wahnsinnig gut. Durch die persönlichen Texte und die DIY-Produktion ist das quasi Authentizität (das Wort hab ich im Duden nachgeschlagen) pur. Definitiv 'ne Platte, die man, wenn man auf die härtere Gangart steht, besitzen sollte. Fantastisch auch die Anspielung auf eine nicht ganz unbekannte Fernsehserie ("rock paper scissors spock lizard", ja ich weiß, dass es das schon länger gibt als die Serie, dennoch glaube ich fest, dass es auf die Serie bezogen ist), der einzige weniger ernste Track auf dem Album. Der Titeltrack selbst ist Seelenstriptease pur und, dem Knüppel-aus-dem-Sack-Musikstil sei dank, kein bisschen peinlich oder pathetisch. "The taste of Rust" ist eine ehrliche, musikalisch laute und inhaltlich leise Platte, die mit zu dem besten gehört, was ich in letzter Zeit aus der Hardcore-Ecke gehört hab." (Garagephotographer)

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Major Threat (03.05.2011)

KSM40 aus Kölle haben nach diversen Splitreleases und Samplerbeiträgen endlich ne eigene Platte rausgehauen und dabei wie immer schön alles in bester DIY-Manier. A Taste Of Rust wurde in Eigenregie aufgenommen und auf dem hauseigenem Label veröffentlicht. Ich fand die Jungs aber gut, aber gerade soundtechnisch konnten mich die 3 bisher nie so richtig umwerfen. Mit A Taste Of Rust hat sich das endlich geändert, direkt der erste Song hat mein Gehirn vor die Wand geworfen und da klebt es leider immer noch. Die Platte geht so nach vorne, wenn ich hier richtig aufdrehe, fängt meine Haut komisch an zu zucken. Schnell, Auffe12, DurcheWand, AbDafür, ich bin dabei!!!!! Großartige Scheibe.

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Spastic Fantastic (29.04.2011)

Neuestes Output der Kölner Jecken um KSM40 auf dem weltschönsten Format, der 10''! Geboten wird natürlich feinster Haudrauf Hardcore irgendwo zwischen AMEN81 mit durchgetretenem Gaspedal und den guten alten HERESY. Also die perfekte Schnittmenge aus Hardcore, Punk, Powerviolence und Crust ohne sich selbst zu sehr ernst zu nehmen. Zwischendurch gibts abgefahrene 8bit Einspieler. Kann man nicht besser machen!!!

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TRUST (#149)

Drei Typen aus so ungefähr Köln spielen krustigen Hardcore/Punk ohne Schnörkel und Pipapo. "Short Attention Span Rock" ist ein kleiner Hit irgendwie, aber alles in allem finde ich die Musik unspektakulär. Die Leadgitarren ab und an nerven sogar, weil sie einfach nicht gut klingen. Der Rest ist weder Tofu noch Seitan. Mehr so nichtssagend. Aber zum live mit 'nem Sterni in der Hand die Wursthaare schütteln wird es schon reichen. Klingt in meinen Ohren wie eine von diesen Bands, die alle Nase lang in der Köpi spielen, ohne dass es mich interessieren würde... Auf dem Textzettel ist eine Katze. Für mich persönlich das Highlight der Platte! Katzen sind toll! (Jan Tölva)