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Feedbacks zur "KSM40 / ABLÄRM SPLIT EP" |
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"(7“, DIY) Ablärm und KSM40. Die Einen aus Mainz, die Anderen aus Köln. Beide Faschingshochburgen schicken also jeweils eine Band ins Rennen… Aber mit Karneval hat die Musik eigentlich rein gar nix zu tun. Der dient nur als Aufhänger, um in dieses Review einzuleiten und hat seine Schuldigkeit hiermit getan. Also hier die Infos zur selbstproduzierten EP: 10 Songs auf so ’ner kleinen Platte unterzubringen spricht schon mal für sich. So was kannte ich bisher nur von Burned Out. Die Frage, wie das Ganze musikalisch einzuordnen ist, fällt mir dann auch gar nicht mal so leicht. Hardcore/Punk, klar aber wie geht’s weiter? Relativ schnell und stellenweise mit viel Rumgeschreie… Der Vergleich zu Amen 81 wird auch des Öfteren gezogen und könnte passen. Die Texte sind im Großen und Ganzen echt gut gelungen und haben mich stellenweise sehr amüsiert. Coole Textstellen könnte ich hier einige zitieren, kann mich aber nicht entscheiden welche und lass es lieber. Deshalb bleibt’s, sofern der oben beschriebene Stil auch nur einigermaßen gefällt, an dieser Stelle bei einer Kaufempfehlung! Zechi" -------------------------------------
Punk is Dad, Ausgabe #6 / Dezember 2007 "Gut zu wissen. Die beiden Bands sind zwar aus Köln (KSM40) und Mainz (Ablärm), scheißen aber beide geflissentlich auf Karneval. Da ist die Menschheit in diesen beiden Spaßhochburgen wohl noch nicht ganz verloren. KSM40 machen sehr coolen HC Punk mit massig Stop and Go Teilen, einen "telefonischen" Aufruf zum Circlepit, eine alte Schule ohne altbacken zu wirken und witzige Texte. Nicht Funpunk witzig, sondern kritisch aber humorvoll. "Kiss me I'm corpse-painted", wenn das mal kein Heldentitel ist. Ablärm, die Mainzer, schlagen in eine ähnliche Kerbe. Punk, nix Punkrock, mit ner fiesen Kante, ein wenig krustiger als die Kollegen, die in meinen Ohren eher HC orientierter klangen. Der Sänger klingt schön gemein, so solls sein und ich lass das schlechte Texten auch schon wieder sein, das können die Ablärm z.B. besser. Die machen das Maul an der richtigen Stelle auf. Sympathisch, beide Bands. Höre zwar immer seltener 7 inches, weil ich einfach zu faul zum umdrehen bin, die wird aber mit Sicherheit ab und an mal auf dem Teller liegen." -------------------------------------
Ausgabe 296 (Januar 2008)
ABLARM/KSM40 - split EP - This
split features two raging hardcore bands from Germany that I'd not heard of
until this EP. Both play straightforward thrashing hardcore, but KSM40 is a
bit faster with a slightly crusty sound. I really enjoy the lyrics of theirs
that I can understand (half the time they sing in German). They have a track
about how silly hidden tracks are and one about being a rock stereotype. Their
song "Discharge Warsong Crust Haiku" really cracks me up. The lyrics? "Bombers
fly through / A lot of people die / All the politicians lie / I don't want to
be a Discharge clone / I'd rather stand alone." They also have a song making
fun of black metal. I like ABLARM's straight-ahead hardcore sound. Lots of
bass, you can still hear the punk, and they don't sound derivative. Review by
Mike Howes
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"Ablärm / KSM40 - Split-7": Saftlose Split-7" zweier befreundeten Krach-Kombos (Kölle / Määnzer Suburbs). Zugegeben, beide Bands bollern ihren Kreische-Core mit viel Energie in die Rillen,doch die Produktion ist nur ein laues Süppchen. Kann man alles nicht so ernst nehmen und würde auch als Demo durchfallen. Damit das Review nicht zu kurz ist, noch ein Ausschnitt vom Werbe-Wisch: "... (zum Thema Spielen)... Festivals ohne Teilnahme von Prollo-Oi, Cotz-raiz-verursachenden oder sonstigen Pimmel-Bands, ... was so alles mit "Punk", "Oi" oder "Hardcore" Patches auf der Jacke unterwegs ist. Meine Meinung. (joachim)" -------------------------------------
Diese selbsproduzierte Split-Single teilen sich die beiden noch recht unbekannten Bands KSM40 aus Köln und Ablärm aus Mainz. KSM40 existieren seit 2005 und waren mir durch ihr Demo-Tape im letzten Jahr in guter Erinnerung geblieben. Die sechs Songs hier auf der Split-Single stehen den Demo-Songs in nichts nach. Kurze Thrash-Hardcore Kracher die straight nach vorne brettern und kein Halt kennen. Gemischt wird das ganze mit räudigem Punk-Rock und erinnert mich musikalisch häufig an frühe Amen 81, allerdings mit etwas Thrash versetzt. Genau wie ihre Split-Partner existieren auch Ablärm seit 2005. Soweit ich weiss ist die hier vorliegende Split-Single allerdings die erste Veröffentlichung der Mainzer. Musikalisch passen die beiden Bands auf jeden Fall recht gut zueinander. Auch beim Hören von Ablärm musste ich zuerst an Amen 81 denken. Im Vergleich zu KSM40 sind Ablärm allerdings etwas punkiger. Die vier Songs gehen auch nicht ganz so straight nach vorne, sind dafür allerdings rotziger. Ich persönlich kann bei dieser Split-Single nicht sagen, welche Seite mir besser gefällt, da mir beide Bands richtig gut gefallen. Die Aufmachung der Split-Scheibe ist auch gelungen, es liegt zudem ein Textblatt bei und die Single ist auf 500 Exemplare limitiert und handnummeriert. Bekommt meine Empfehlung die Single... -------------------------------------
ABLÄRM/KSM40 "Split"-EP: Ehrlich kotzt am Längsten. Die Szene ist ein
Raubtier, die dich zerfleischt, wenn du blind konsumierst und du nicht
reflektierst oder darüber nachdenkst, ob das Produkt wichtiger ist, als die
Message, die Botschaft. ABLÄRM sind 100% nah am Intellekt der freien Radikalen
und stürzen so manches Bewusstsein ins Chaos der Gefühle. Lest euch mal den
Text "Niete" durch und ihr wisst, was und wer "die Szene" umbringt.
Musikalisch sind ABLÄRM das letzte Geleit ins Schlachthof vorm
Bolzenschuss. KSM40 legen noch eine Schippe CRUST drauf und operieren ohne
Narkotika. Patient tot. Ihre Therapie mit dem Eigenurin endet im schlecht
schmeckenden Mittelstrahl. Der Mähdrescher ist so frisiert, dass das abgemähte
Feld noch Jahre danach unfruchtbar bleibt. Das düstere Untergangsszenario
gipfelt im "Telephone booth circle pit", wo du aber schon eine gehörige
Portion Ausdauer und Kondition mitbringen musst, um dem Tempo gewachsen zu
sein. Gesamteindruck: Heftiger Krach mit guten Texten und dem Esprit des
D.I.Y.-Geistes bringt die Wahrheit ans Licht wie die Mücken im Sommer, die
dich quälen, bis du ihnen mit Spray und Klatsche kommst.
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"Ablärm / KSM40 Split-7" Köln-Porz vs. Mainz.
KSM40 spielen Drei-Mann-Trash mit zwei Sängern. Einer schreit, der andere "keift", wie es im Booklet so schön heißt. Keine Soli, keine Schnörkel - kurze, straighte Lieder, die einfach krachen. Gefällt mir. ABLÄRM setzen auf nicht ganz so rudimentäre Liedstrukturen, bauen sogar Solos mit ein und haben mehr groovige Parts in ihren Liedern. Allerdings finde ich, dass deren Sänger (der eigentlich durchaus eine gute Stimme hat) extremer schreien sollte. Teilweise hört es sich nämlich so an, als ob er auf die Stimme drücken würde, anstatt richtig zu schreien.(7/6) Tobias Weber ------------------------------------- "Je eine Band aus Köln und Mainz teilen sich diese EP. KSM40 und ABLÄRM spielen beide räudigen, schnellen Punk im Stil von AMEN 81 oder den KELLERASSELN. Brachialer D.I.Y.-Punk- ungehobelt, rotzig und derbe. Die Texte sind teilweise gut abgedreht. Knallhartes Angepisse, aber auch skurriler Humor. Eine überzeugende Single. Wie gesagt, wer (alte !) AMEN 81 und KELLERASSELN gut findet, der sollte sich von dieser Kelle niederstrecken lassen ! Aus Kölner und Mainzer Kellern direkt in die Fresse. Micha.-"
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